Donnerstag, 22.07.2010, 19:30 Uhr

Hannah Arendt - Uwe Johnson Briefwechsel

"Ihre Freundschaft war ehrlich genug für Tapferkeit vor dem Freund", schreibt Uwe Johnson, eine Zeile von Ingeborg Bachmann aufgreifend, zum Tod von Hannah Arendt im Dezember 1975. Zehn Jahre zuvor waren sie einander zum ersten Mal begegnet. Der Briefwechsel umfaßt insgesamt 60 größtenteils unveröffentlichte Briefe und dokumentiert das Verhältnis zwischen dem Schriftsteller, der durch Hannah Arendt zum ersten Mal jüdischem Leben und Denken begegnet, und der Philosophin, die das Erzählen des Verfassers der Jahrestage tiefgreifend geprägt hat.
Es entwickelt sich eine Freundschaft, die auch nach Uwe Johnsons Rückkehr aus Amerika gepflegt wird und bis zum Tod von Hannah Arendt anhält. Man hält sich auf dem laufenden über Berufliches und Privates und die hohe persönliche Wertschätzung öffnet auch die Tür zu Arbeitsfragen: "Ich bekomme Seminare in Philosophie-geschichte, zeitgenössischer Politik, Zeitgeschichte, je nach Wunsch", so Uwe Johnson.


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