Dienstag, 30.09.2014, 19:30 Uhr

Die Stimme des Übersetzers

Die Stimme des Übersetzers

Podiumsgespräch mit Gundula Schiffer (Hebräisch), Larissa Bender
(Arabisch) und Sabine Müller (Indonesisch)
Moderation: Achim Wurm

Einer guten Übersetzung merkt man nicht an, dass sie eine ist – heißt es. Eher müsste man sagen: Je überzeugender der deutsche Text, desto vernehmbarer die Stimme des Übersetzers. Wird diese Stimme immer »lauter«, je fremder die Kultur und je unterschiedlicher die sprachlichen Strukturen des Originals sind?

Hebräisch und Arabisch gehören zur semitischen Sprachfamilie, die sich u.a. im Satzbau und Verbalsystem wesentlich von den europäischen Sprachen unterscheidet, stehen aber historisch bedingt in höchst unterschiedlicher Distanz zur europäischen Kultur und ihren Lesegewohnheiten; beim Indonesischen hingegen finden wir eine scheinbar einfache Grammatik, dafür ist hier der Kulturtransfer wie beim Arabischen recht hoch. Wie wirkt sich das auf die Eigenleistung des Übersetzers und damit auf die Form des übersetzten Textes aus? Ist da die Stimme des Autors überhaupt noch zu hören? Diese Fragen diskutieren die Übersetzerinnen Gundula Schiffer (Hebräisch), Larissa Bender
(Arabisch) und Sabine Müller (Indonesisch). Die Moderation liegt bei Achim Wurm.

Eine Veranstaltung der Weltlesebühne e. V. in Zusammenarbeit mit dem Literaturhaus Köln und der Lengfeld'schen Buchhandlung. Gefördert von der Kunststiftung NRW.

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