Dienstag, 18.06.2013, 19:30 Uhr

Leiden und Größe Richard Wagners

Aus dem großen Essay von Thomas Mann liest Bernt Hahn

Für Thomas Mann war Richard Wagner„…der Künstler, auf den ich mich am besten verstehe, und in dessen Schatten ich lebe.“

1933, im Jahr der Machtübergabe an die Nationalsozialisten, im Jahr der Bücherverbrennung, hat Thomas Mann am 10. Februar zum damals 50. Todestag Wagners im Auditorium Maximum der Münchner Universität eine große Rede gehalten, die bis heute als „Glanzstück essayistischer Kunst“ gilt: „Es war ihm gegeben, die unerhörte, Geist und Sinne gleichermaßen ansprechende Wirkung der Wagnerschen Musik in Worte zu fassen.“

Rechte Kreise in der „Hauptstadt der Bewegung“ reagierten mit einem Proteststurm. Thomas Mann selbst ist am folgenden Tag zu einer Lesereise ins Ausland aufgebrochen, von der er dann nicht mehr zurückgekehrt ist. Sie markiert den Beginn seiner Emigration aus dem nationalsozialistischen Deutschland.

Veranstaltungspartner: Literaturfreunde der Lengfeld’schen Buchhandlung

Ihre Platzreservierung nehmen wir gerne

entgegen!

[zurück]