Donnerstag, 21.09.2017, 19:30 Uhr

Lesen wie Gott in Frankreich: Ein Abend mit George Sand

Nietzsche nannte sie eine „Milchkuh mit schönem Stil“, für André Maurois vertrat sie „die Stimme der Frau in einer Zeit, da die Frau schwieg“.

George Sand war zweifellos eine der umstrittensten Schriftstellerinnen Frankreichs des 19. Jahrhunderts. Umstritten nicht nur ihrer Werke wegen, sondern auch wegen ihrer politischen Gesinnung und der zahlreichen amourösen Abenteuer.

 In einem Nest in Zentralfrankreich führte sie ein offenes Haus und lud ihre Freunde zu gesellschaftspolitischen Gesprächen und gepflegten Mahlzeiten ein: Turgenjew, Balzac, Musset, Delacroix, Chopin, Liszt und viele mehr.  Nach dem blutig niedergeschlagenen Aufstand der französischen Arbeiterschaft 1848, der sie sich verbunden fühlte,  hatte sie sich dorthin zurückgezogen und begann, ihre „romans champêtres“, ihre ländlichen Romane, zu schreiben - eindrucksvolle Zeugnisse ihrer humanistischen geistigen Haltung.

Elisabeth Hartmann und Richard Hucke lesen aus den Werken George Sands, aus ihren politischen Schriften und ihrem Briefwechsel mit Gustave Flaubert.

Musikalische Begleitung: Felicia Meric und Beate Starken, Cello

 

Veranstaltungspartner:

Kulturamt der Stadt Köln, Literaturfreunde der Lengfeld'schen Buchhandlung

Ihre Platzreservierung nehmen wir gerne

entgegen!

[zurück]